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06.05.2024    11:00 Uhr

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Ort

Auditorium A (im EG)

ReferentInnen

Oksana Lyniv, Dirigentin & Musikdirektorin, Teatro Comunale di Bologna
Porträt

Oksana Lyniv ist seit 2022 die Musikdirektorin des Teatro Comunale di Bologna und damit die erste weibliche Chefdirigentin eines italienischen Opernhauses.

Von 2013 bis 2017 arbeitete sie als musikalische Assistentin von GMD Kirill Petrenko und Dirigentin an der Bayerischen Staatsoper in München. Von 2017 bis 2020 war sie Chefdirigentin der Oper Graz und der Grazer Philharmoniker.

Parallel zu ihrer steilen Karriere setzt sich Oksana Lyniv leidenschaftlich für die Vermittlung klassischer Musik auf internationaler Ebene und in der Ukraine ein. Damit spielt sie eine bedeutende Rolle als eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Kulturlandschaft ihres Heimatlandes.

Im Jahr 2016 wurde auf ihre Initiative hin das Youth Symphony Orchestra der Ukraine (YsOU) ins Leben gerufen, das erste und einzige Jugendorchester in der Ukraine

In Zeiten des russischen Krieges gegen die Ukraine zeigt Oksana Lyniv sich als hingebungsvolle Kulturbotschafterin ihres Landes und setzt sich leidenschaftlich für die Aufführung ukrainischer Komponisten auf internationalen Bühnen ein.

Prof. Dr. Martin Zierold, Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement / systemischer Coach, Lehrtrainer und Berater, Hochschule für Musik und Theater Hamburg (und selbständig)
Porträt

Prof. Dr. Martin Zierold ist Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, an dem er die Zajadacz-Stiftungsprofessur für Innovation durch Digitalisierung innehat. Dort befasst er sich mit Fragen der Strategie und Organisationsentwicklung angesichts der großen gesellschaftlichen Transformationsprozesse der Gegenwart. Seit März 2020 ist er Gastgeber des Podcasts „Wie geht’s? Kultur in Zeiten des Corona-Virus“, der bereits in über 80 Gesprächen mit Kulturmanager:innen, Künstler:innen sowie Expert:innen aus Kulturpolitik und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft in Zeiten des Wandels reflektiert (www.wiegehts-kultur.de). Er arbeitet zudem freiberuflich als systemischer Coach, Lehrtrainer und Berater. Nach dem Studium von Kommunikationswissenschaft und Kultur, Kommunikation & Management an der Universität Münster promovierte er mit einer Arbeit zu Transformationen gesellschaftlicher Erinnerung in digitalen Medienkulturen. Anschließend arbeitete er zwei Jahren als Pressesprecher des Tonkünstler Orchesters und des internationalen Musikfestivals Grafenegg in Österreich. Von 2007-2013 war er Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Principal Investigator des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Universität Gießen und vor seiner Tätigkeit in Hamburg Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft an der Karlshochschule International University in Karlsruhe.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Freie und Hansestadt Hamburg & Präsident, Deutscher Bühnenverein

Dr. Carsten Brosda ist Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Er ist Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und Co-Vorsitzender der Medienpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstands. Zuvor war er in Hamburg Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales und Bevollmächtigter des Senats für Medien. In Berlin hat er davor als Leiter der Abteilung Kommunikation des SPD-Parteivorstands sowie als stellvertretender Leiter des Leitungs- und Planungsstabes im Bundesministerium für Arbeit und Soziales gearbeitet. Er hat Journalistik und Politik an der Universität Dortmund studiert, bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung volontiert und wurde zum Thema „Diskursiver Journalismus“ promoviert. Seit November 2019 ist er Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und seit November 2020 Präsident des Deutschen Bühnenvereins.

Dr. Carsten Brosda publiziert regelmäßig zu gesellschaftspolitischen Themen, seit 2019 sind vier Bücher von ihm erschienen: „Die Zerstörung“ (2019), „Die Kunst der Demokratie“ (2020), „Ausnahme / Zustand“ (2020) und „Mehr Zuversicht wagen“ (2023).


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